Tausendfach haben wir zu Foundations getanzt, mitgesungen oder uns einfach nur gefreut, dass der Song im Radio läuft. Doch was ist eigentlich aus der Kate geworden. Der Song ist jetzt echt schon ein Stück alt und mittlerweile auch schon zwei dazwischen folgende Alben her. Beide Alben waren für mich überzeugend genug, mich heute nochmal auf’s Konzert der Dame zu begeben und mich britischer Popmusik hinzugeben.

Von den beiden Vorbands La Sera und Skating Polly bekam ich teilweise mit. Beide Bands sind hörenswert. Vor allem Skating Polly haben einen ganz eigenen Sound und sind sehr sehr verrückt.

Nun zu Kate. Zunächst einmal darf man sagen, dass sie sich nicht scheut, alte Hits zu spielen, um das Publikum aufzuheizen. Sowohl „Do-wah-doo“ als auch „Mouthwash“ liefen schon sehr früh im Programm. Alle Songs kommen in einer speziellen Live Version und fühlen sich dadurch ein wenig anders an. Kate Nash selbst spielt dabei verschiedene Instrumente, kann aber auch ‚mal einen ganzen Song singen, springen und verrückt durch die Gegend rennen. Eine echte Performerin, die viel Spaß mitbringt.

Zwischen den Songs fühlt man sich ein wenig an Amy Winehouse erinnert, die an guten Tagen die besten Stories zu Ihren Songs lieferte. So ist es auch bei Kate Nash. Es gibt ellenlange Geschichten, über ihr Schulprojekt. Oder sie berichtet davon, wie man eigentlich merkt, ob man echte Freunde hat. Sehr nett wird es dann, wenn sie zum Ende des Konzerts die geladene Girl-Power des Publikums auf die Bühne einlädt und sie danach zum gemeinschaftlichen Crowd-Surfen schickt.

Nie zu vergessen ist ihre Girls-Band, die sich teilweise vollkommen verausgabt und aus leichten Pop-Songs echte Rock-Nummern macht. Keiner darf hierbei einfach in Ruhe ein paar Titel runterrasseln. Immer gibt es eine Variation oder ein verrücktes Element. Gemeinsam im Chor gesungen wird dann auch noch, weil sich der Song, laut Kates Aussage sonst zu traurig anhört.

In dieser wunderbaren Location des Terminal West kann man so ein Konzert super genießen. Das ganze lässt Kate dann wunderbar am Epiano ausklingen…

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