Jetzt geht auch in München die Konzertsaison endlich so richtig los. Eine Band die ich eigentlich vor allem aufgrund ihrer chilligen Sounds kenne und auch gerne ‚mal abends beim Abhängen und fast einschlafen höre. Wieder einmal konnte mich Tjark überreden zum Konzert zu gehen und einige großartige Momente zu erleben. Das Konzert fand im kleinen aber feinen Feierwerk statt. Jedoch war es echt sehr sehr voll. Und irgendwann auch heiß.

Wer noch nicht in der Hansa 39 war, sollte sich den Ort auch jeden Fall einmal für ein Konzert reservieren. Man kann sehr nah an die Bühne kommen und auch einmal voll darauf fallen. Für alle ruhigeren Personen gibt es auch Sitzplätze am Rande. Aber die sind hart umkämpft.

Aufgrund der Tatsache, dass es zwei Vorbands gab, kamen wir recht spät, erlebten aber doch noch eine sehr punkige von ihnen. Danach ging das Konzert der Future Islands eigentlich sofort in die Vollen. Man muss festhalten, dass sich bei den Jungs tatsächlich jeder Song gleich anhört und wenn man die Texte nicht in und auswendig kann ist es unheimlich schwierig der Tracklist zu folgen. Daher gibt es von mir auch keine! Allerdings gibt Sänger Samuel T. Hering mega mächtig Gas auf der Bühne. Während sich der Rest der Band damit beschäftigt starr in der Gegend zu stehen, bzw zu sitzen, springt er über die Bühne, verzieht das Gesicht in einer unglaublichen Mimik und lebt seine Songs. Dabei fängt er noch mehr an zu schwitzen als das Publikum. Vollkommen irre.

Damit bewegt er irgendwann trotz der sehr ruhigen Lieder auch die Menge dazu sich zu bewegen. Ein Hauch von Pogo kann bei der Zugabe sogar aufkommen. Das Konzert dauert zwar nur 1h20min ist aber während dieser Zeit unglaublich intensiv. Tolles Ding! Gerne wieder…

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