Simon Green war wieder einmal zu Gast in unserer schönen Stadt München und hat sich sogleich auf das Öko-Festival Tollwood begeben um hier mit einigen Musikern eine wundervolle Show zu bieten. Doch fangen wir einmal ganz von vorn an. Bonobo war nämlich nicht der einzige Künstler, den es zu sehen gab. Zunächst traten Hundreds auf die Bühne. Das letzte Mal, dass ich Hundreds gesehen hatte war auf dem iBoat in Bordeaux und da waren eigentlich nur so ein paar Leute anwesend, denen irgendwer Freikarten geschenkt hatte. Jetzt konnten sie einmal so richtig vor einer großen Masse aufspielen, und nachdem auch ‚mal ein Scheinwerfer auf sie gerichtet wurde, konnte man sie nicht nur hören, sondern auch sehen. Mit einem Elektro Drummer zusammen gaben sie eine große, laute elektrische Show, ab und zu gespickt von der schönen Stimme von Eva Milner. Gerne reinhören und Gefallen finden: Hundreds:

Danach ging es mit Bonobo los. los los los. Rein instrumental bzw rein vom Gerät aus gesteuert begann er seine Show, bei der am Anfang leider nur der Bass zu hören war und überhaupt der Sound leider nicht allzu ausgesteuert klang. Holperig anfangen kann man ja einmal, das sollte niemanden stören. Mit Band inklusive Schlagzeuger, Keyboarder, Saxophonisten bzw. Flötisten, Gitarrist und der bezaubernden Szjerdene Fox lief das ganze doch gleich viel frischer und flüssiger. Tanzbar wurde es sofort und sollte es auch bleiben. Die doch ruhigeren Songs des Albums North Borders begleiteten durch das gesamte Arrangement. Kong und Kiara durften nur als Zwischenspiel fungieren um die Masse nochmals anzuheizen. Begeisterung war durch alle Reihen zu spüren. Man musste in den Pausen ja auch den prasselnden Regen draußen überschreihen…

Die zweite Hälfte des Konzerts bestand vorwiegend aus Vorführungen der hervorragenden Techniker, die sich da auf der Bühne befanden. Bonobo selbst zeigte zweimal in Reinform, wozu er als DJ fähig ist und wie er mit einigen Reglern nicht nur alte Songs neu aufstellen kann, sondern auch neue Kompositionen gekonnt unter das Publikum bringt. Sein Saxophonist und Schlagzeuger durften sich in Soli üben. Denn was wäre ein Konzert ohne Schlagzeugsolo?! Drums to Dance…sehr geil. Selbst Übergänge zwischen Schlagzeugsolo, zu Saxophonsolo zu Songeinstieg gelangen spielend und waren sehr gut einstudiert. Ganz zum Ende durften wir uns noch über The Keeper als Zugabe freuen. Ein Song, der live noch einmal so richtig alles rausholt. Super schön war’s schon wieder!!!

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