Gestern war ich bei einem großartigen Weihnachtsgeschenk Konzert. Ich muss dazu sagen, dass ich die Karten verschenkt habe, aber selbst auch sehr froh war, dabei gewesen zu sein. Die verrückte Macy Gray besuchte uns weit weit weit gereist aus Los Angeles, California. Sie wurde nicht müde das zu erwähnen und uns anzufeuern und zur Musik dieser wahnsinnigen Frau zu bewegen. Warum wahnsinnig? Nach 30 Minuten Publikum warten lassen, gab es den Auftritt. Ein glitzerndes Kleid, eine Federboa und viel zu große rote Schuhe trugen Macy auf die Bühne. Die wallenden Haare standen ihr zu Berge und bevor sie anfing zu singen, sprach sie! Und sie machte das das ganze Konzert über. „Sexy people“, so wurde das Publikum immer wieder genannt. Großartig, schräg und immer wieder lustig. Oh Mann, die Frau hat was.

Neben all den lustigen Geschichten überzeugt natürlich genau eines, ihre Stimme. Man glaubt erst, dass diese kratzige unverwechselbare Stimme vom Band kommen muss. Doch sie ist es tatsächlich, sie singt wie sie singt und es ist fantastisch. Ob alte oder neue Songs, ich will und kann mich bewegen. Eigentlich kann man nicht still stehen. Diese verrückte Frau dort vorne wackelt ja auch mit ihren viel zu großen Schuhen auf ihrem Mikrofonständer umher. Dabei begleitet von der „most fantastic band in the world“, die nur gekommen ist um die „greates vaginas“ der Welt zu bespielen. Genau deshalb wurde sich heute morgen in L.A. in den Flieger gesetzt um jetzt das Publikum zu hören, wie es laut „Stoned“ mitsingt oder jeder seinen Namen nach vorne schreit. Unglaublich laut ist es auch neben der Bühne dank der immer und immer wieder kehrenden Motivation durch Macy. „You know what feels good, to put your head back and scream as loud as you can!“.

Dabei ist ihre Musik teilweise so schön sanft, dass man sich nur in den Armen liegen mag. Ob das nun bei „Creep“ oder bei „Sweet Baby“ passiert ist nebensächlich. Hauptsache man kann die Frau noch länger, noch viel länger singen hören. Ein Sonntag Abend mit großartiger Begleitung. Macy, we’re so „glad you’re here“. Zum Abschied dürfen noch einmal alle I try mitsingen und dann geht es einzeln von der Bühne. Fertig. Schön. Fühlt sich immernoch wunderbar an!

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