Am letzten Samstag steckte ich mich in ein viel zu großes Hemd und eine zu große Hose und nahm meine aller älteste Krawatte, um beim Rockabilly Konzert von Kitty, Daisy & Lewis nicht allzu stark aufzufallen. Ohne es zu wissen, half das tatsächlich. Die Anzahl der Elvis Tollen war unbeschreiblich groß. Man fragte sich, was die Vorband „The Dash“ damit zu tun haben sollte. Die Kinder oder wohl eher die Enkelkinder der Ramones fühlten sich selbst ganz groß und heizten so richtig ein. Eine gute Vorband um einzuheizen.

Bei Kitty Daisy & Lewis war dagegen eher mitwippen angesagt. Das neue Album hat zwar ein paar ganz nette Songs, aber so richtig überzeugen konnten die nicht. Die „alten“ Nummern zogen doch um einiges besser. Hoch begeistert war ich von „Going up the country“. Aber ansonsten machte vor allem das äußerliche Erscheinen der Band etwas her. Kitty und Daisy waren in glitzernde Overalls gehüllt. Überhaupt nicht Rockabilly, aber sehr cool. Lewis trug einen viel zu großen Anzug und sah klassisch aus. Ein verrückter Trompeter kam noch auf die Bühen und das ganz in weiß gekleidete Streicherquartett war überflüssig. Beziehungsweise es versaute den Klang, da der Soundcheck wohl überhaupt nicht auf Streicher eingestellt war. Naja.

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