Das war ja ‚mal ein einfach super schönes Konzert. Wie ihr ja wisst, halte ich es nur wenige Tage in einer neuen Stadt (Atlanta – 2, München – 9 … ) ohne ein Konzert aus. Nach drei Wochen ging ich heute also auf mein erstes Konzert in Stuttgart. Das fand gleich in ganz toller Atmosphäre im Goldmarks statt. In diesem winzig kleinen Raum erfreuten wir uns den wunderbaren Klängen von Lucy Rose. Als sie die ersten paar Sekunden auf der Bühne stand, war ich zunächst überrascht, wie klein und jung sie wirkt. Doch sie wächst mit der Zeit des Konzerts. Ihre Songs sind großartig, eingehend, mitfühlend, bewegend. Kaum zwei Minuten hält man es aus ohne die Augen zu schließen und sich von ihr mitreißen zu lassen, in wunderschöne Welten der Klänge. Die Musik ist trotzdem niemals so ruhig, dass man einschlafen würde. Auch beim sanftesten Song wippt der Fuß noch mit.

Zwischen den Songs ist Lucy einfach nur grundsympatisch. Zitate: „I have no ideas how you guys got to know that I exist“ „I try to move a lot on stage, but this guy must have worked some calories off. It’s official, I love him“ „Talking football, it becomes boring“. Man weiß gar nicht, ob man sich mehr auf ihren Pausen Talk oder auf den Gesang freuen soll. Ich hoffe die anderen waren noch lange am Merch Stand und haben sich mit ihr unterhalten. Einfach ein grundauf sympatischer Mensch

Noch kurz zur Musik. Am besten gefallen hat mir persönlich der Einsatz von Schlagzeug und Bass. Auch die Akustik-Gitarren Songs wurden mit ihnen bühnentauglich gemacht und brachten so alle in Bewegung. Während Lucy mit ihrer Stimme in Extremen arbeitet. Neben Höhen und Tiefen arbeitet sie auch mit Lautstärke Variation jedes kleine Details ihrer Songs heraus und zuhören hat selten so viel Spaß gemacht.

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