So kurz vor Weihnachten hatten sich die Jungs von Moop Mama überlegt noch einmal zwei Nächte lang ihre Heimatstadt zu rocken. Dabei waren vor allem die Beine gefragt. Hüpfen, springen, tanzen, stehen, knien … alles dabei. Zum Einheizen hatten sie sich dafür den Rapper Marz mitgebracht der oldschool mäßig über seine Freundin und den Alltag rappte. Das war eine super Nummer zum Einstimmen.

Direkt danach stiegen Moop Mama mit drei langsameren Songs gemütlich ins Konzert ein. Erst nach etwa 20 Minuten gab es „typische Verhältnisse“ oder „Über den Dingen“ zu hören. Dabei wurden die Arme in die Luft geworfen, die Band sprang wild über die Bühne und kaum jemand steht auch nur eine Minute auf der Bühne still. Das Konzert war von vorne bis hinten eine riesige Spaßnummer. Hauptsache das Publikum hat Spaß, Soli werden dazwischen gespielt, um das jazzige Feeling zu erhalten. Je länger das Konzert dauerte, desto höher wurde die Bewegung im Publikum. Einen Song spielten die Jungs in der Masse, bei einem knieten alle um dann aufzuspringen und bei der Zugabe war Schweißgeruch der Standard auf dem Konzert. Obwohl die Songs ein wenig einsilbig wirken, können Solos, Sprungeinlagen und vieles mehr bei einer Live-Band doch dafür sorgen, dass einsilbige Musik voll und mehrstimmig wirkt.

Bei der Zugabe merkte man der Band auf jeden Fall die Strapazen der Tour an. Völlig fertig ergab sich dann sogar das Publikum und feierte noch ein wenig den großartigen Sound von Moop Mama.

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