Wie es so einige erfahren haben, war ich zum Zweiten Mal in meinem Leben in Lyon. Vom 13. bis 17. März durfte ich mich in dieser wunderbaren Stadt aufhalten und dort zusammen mit Martin die Restaurants unsicher machen. Ich habe hier jetzt einige der Restaurants zusammen gefasst und euch sozusagen einen kleinen Lyon Resto Guide zusammen gestellt. Alle Restaurants bewegten sich in etwa in der gleichen Preisklasse. Es gibt sowohl Fotos vom Essen, als auch einige Stadtansichten zu sehen. Die gesamte Woche befasste sich eben hauptsächlich mit dem Abklappern der Restos und dem Genießen, Genießen, Genießen. Dank eines kleinen Einkaufs in der Metro sind auch meine Mitbewohner noch in den Genuss von stapelweise Käse gekommen. Wein gab’s natürlich auch reichlich. Der liegt jetzt gut verwahrt in München. Viel Spaß beim Restaurants anschauen
Die Galerien öffnen sich, wenn man auf einen FotoStapel klickt

 

Institut Paul Bocuse
Preis (Mittag, wochentags):
30 € p.P. zzgl Getränke (unser Wein bei 48€)
Menü:
entrée: kalte Jakobsmuschelpastete + Salat
plat: Seeteufel auf Linsen
désert: nach Wahl, bei uns Fruchtorte mit Apfelfüllung und exotischer Soße
Beschreibung:
Das Institut Paul Bocuse bildet im Bereich Gastronomie, sowohl in der Küche, als auch im Service excellente Kräfte aus. Hier stehen Lehrer und Schüler gemeinsam im Gästebereich und man kann direkt mit lernen, wie man einen Wein richtig eingießt oder wie Besteck und Teller vor dem Gast zu liegen haben. Das Essen war auf einem oberen Niveau, wobei einige Speisen noch verbesserungswürdig in ihrer Ausführung sind. Das Preis/Leistungsverhältnis ist sehr gut und wir hatten viel Glück noch eine Reservierung zu erhalten.
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Chez Albert
Preis (Abend, wochentags):
22 € p.P. zzgl Getränke (unser Wein 2x 11€)
Menü:
entrée: Kabeljaupastete oder Kalbspastete
plat: Magret Canard auf Artichockenbrei
désert: große Auswahl, haben wir dieses Mal ungenutzt gelassen (beste Crème Brulé ! )
Beschreibung:
Eines der urigsten und typischsten Restaurants Lyons. Hier hängen noch diverse kitschige Dinge in allen Ecken des violett gestrichenen Gastraumes. Dafür ist das Personal umso liebenswerter und immer um besten Service bemüht. Die Portionen sind vergleichsweise groß und füllend. Alle Speisen sind eher mit Liebe als mit großer Kunst zubereitet, es macht aber wirklich Spaß hier zu sein und die französischen Familien am Abend zu erleben.
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Les Juliénas
Preis (Mittag, Wochentags):
25 € p.P. zzgl Getränke (unser Wein 36€)
Menü:
entrée: (Kabeljau + Lachs) – Pastete
plat: Risotto mit Tintenfisch (Seche)
désert: Fruchtorte mit Mango-Füllung dazu ein Fruchteis
Beschreibung:
Ein wenig außerhalb von Lyon, in Villefrance sur Saône fanden wir diesen kleinen Familienbetrieb. Nachdem die Bedienung schleppend anlief, konnten wir uns über ein wunderbares Entrée freuen, das die Kabeljaupastete vom Vortag bei Weitem übertraf. Die beiden nächsten Gänge waren handwerklich sehr sauber ausgeführt und konnten uns voll überzeugen. Das gesamte Menü hat liefert für 25 sehr viel ab und konnte sich wirklich sehen lassen. Der Ausflug lohnt sich.
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Le Ouest Express
Preis (immer):
12 € p.P. inkl Getränke (Weinaufschlag 1,50 €)
Menü:
entrée: Kartoffelecken
plat: Burger (Bacon oder Fois Gras)
désert: diverses inklusive Käseauswahl, haben wir ausgelassen (preislich bei etwa 3,50 € je Produkt)
Beschreibung:
In der Nähe des Gare de Vaise hat Paul Bocuse noch eine andere Überraschung für alle Kulianarier übrig. Hier gibt es ein ganz besonderes Burger Restaurant, das unglaublich frische und große Burger hat. Die Patties sind aus dem feinsten französischen Rindfleisch und die Kartoffelecken frischer frittiert, als man es sich vorstellen kann. Das ist wahrscheinlich der einzige Burger-Laden mit einer Käseauswahl zum Nachtisch und einem Glas Wein als Getränke Begleitung, man kann sogar aus 8 Weinen wählen!
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Maison Clovis
Preis (Mittag, Wochentags):
24 € p.P. zzgl. Getränke (unser Wein 42€)
Menü:
entrée: Spinat/Frühlingszwiebel Törtchen begleitet von frittierten Garnelen
plat: Goldbrasse auf Risotto oder Lamm mit Gemüse der Saison
désert: Apfel-Birnen-Kuchen mit Vanille-Eis
Beschreibung:
Zentral in der Nähe viele Geschäfte und des größten Stadtparks gelegen liegt die Maison Clovis. Hier ist man vor allem auf Geschäftsmänner zum Mittagessen eingestellt. Die Küche geizt nicht mit wunderschön angerichteten Créationen und auch geschmacklich, ließ sie bei mir kaum Wünsche offen. Der Service ist ein wenig kühl und gewöhnungsbedürftig, jedoch konnte bei mir das Essen dafür voll entschädigen.
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Le Garet
Preis (Abend, Wochentags):
max 30 € (ab 18 €) p.P. zzgl. Getränke (unser Wein ca 15€)
Menü:
entrée: Lyoneser Salat (Blattsalat mit Schinken)
plat: Kalbsleber mit Bratkartoffeln
désert: nichts mehr rein bekommen 😉
Beschreibung:
Ein alt ehrwürdiger Laden zeigt sich hier. Erst spät treffen die meisten Gäste ein um sich typische Hausmannskost einzuflößen. Die Preise hier halten sich tatsächlich in Grenzen, es gibt keine Menüs, aber die Einzelgerichte liegen bei maximal 13 €. Der Hauswein ist zu ertragen und so habe ich hier eine ganze, große, halb rohe Kalbsleber verspeist. Auch eine Erfahrung.
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Cuisine et Dependances Acte II
Preis (Mittag, Mo-Sa):
23 p.P. zzgl. Getränke (unser Wein ca 30€)
Menü:
entrée: Ziegenfrischkäse mit Rote Beete Unterlage
plat: Rotbarbe auf Kartoffelpurree
désert: Minze-Karamel-Schoko Eis mit einer Schoko-Tarte
Beschreibung:
Lieblingsrestaurant wäre vielleicht übertrieben. Aber hier bekommt man für den Preis diverse Köstlichkeiten, die auch noch toll aussehen. Die lila Kartoffelchips, die jedes Essen krönen sind nur der Anfang. Meine Nachspeise war eine riesige Menge flüssige Schokolade mit einer ganz tollen Eiscreme dazu. Der Chef nimmt persönlich die Bestellungen auf und empfiehlt den Wein. Die ganze Zeit fühlt man sich voll umsorgt und im wunderbar eingerichteten Gastraum sehr wohl. Immer einen Besuch wert!
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KOZ-I im i-way
Preis (Abend, Samstag):
29 p.P. zzgl. Getränke (unser Wein ca 28€)
Menü:
entrée: Garnelenschwanz mit frischen Erbsen
plat: Rindfleisch an Kartoffelball und süßen Zwiebeln
désert: Erdnussschaum mit Eiscreme und Erdbeere
Beschreibung:
In diesem Fall ist vor allem die Location sehr besonders. Das I-way ermöglicht es sich in echte Formel1 Autos zu setzen und eine Fahrtsimulation zu machen. Ist man im Restaurant darüber, wackelt ab und zu der Boden, weil die Simulation gerade läuft. Das Menü ist hier vollkommen frei wählbar, nur die Anzahl der Gänge entscheidet den Preis. Handwerklich sind alle Speisen sehr gut, der Laden vermisst allerdings noch etwas Persönlichkeit und Freundlichkeit der Bedienungen. Das gesamte drumherum inklusive der Autosimulatoren ist so ungewöhnlich, dass man trotzdem sehr viel Spaß haben kann.
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