Seit Ewigkeiten haben wir darauf gewartet diese großartige Norddeutsche Punkrock Band hier im Süden zu empfangen. Tjark und ich haben erst auf das neue Album von Turbostaat hingefiebert und nachdem dieses endlich veröffentlicht war, ging es nur noch um das Warten auf den Livegig. Für einen winzigen Unkostenbeitrag konnte man diesen nun in der Hansa39 im Feierwerk erleben.

Nachdem wir die Vorband Mikrokosmos23 von der Bar im hinteren Bereich beobachtet hatten, ging es darum sich schnell einen Platz vorn zu erstehlen. Was ehrlich gesagt, nicht sonderlich schwer war. Irgendwie konnten viele Zuschauer schon absehen, wer letztendlich im Bühnen nahen Bereich überleben wird. Schon nach wenigen Songs war klar, dass ich diesen Abend nicht ohne blaue Flecke überstehen werde. Turbostaat begannen direkt mit der Single-Auskopplung aus dem neuen Album um diese abhaken zu können. Danach folgte eine sehr gute Setlist, welche eine hervorragende Mischung aus neuen und alten Songs repräsentierte.

Mitten im Programm lief der Song Insel (anklicken, abspielen)  Das war ein wenig enttäuschend, da wir uns groß auf „Husum verdammt“ schreien gefreut hatten. Jedoch gab es ja einigermaßen genug zu schreien. Turbostaat ist eine Band, die die Grundregeln des Rock einfach verstanden hat. Vorn rumturnen! Mikrofon ins Publikum halten! Wild mit allem herumfuchteln! Springen! – und genau deshalb gibt es dann auch auf so einem kleinen Konzert Croudsurfing und Pogo, das die Wände wackeln. Zwei Zugaben waren das Minimum. Kaum jemand von der Band war nicht total verschwitzt oder halb am Taumeln. Wahnsinn.

Die LP war zum Ende des Konzerts schon wieder ausverkauft und muss anscheinend nachgepresst werden. Fans machen kann sich diese Band sehr schnell, einfach live sehen und nie wieder verpassen…

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